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Großflächige Waldbrände haben den Süden Europas erfasst: In Griechenland, Spanien, Frankreich und Portugal werden Touristen evakuiert

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Großflächige Waldbrände haben den Süden Europas erfasst: In Griechenland, Spanien, Frankreich und Portugal werden Touristen evakuiert

Großflächige Waldbrände haben gleichzeitig mehrere beliebte Tourismusregionen in Südeuropa erfasst. Aufgrund der extremen Hitze, des Windes und der Trockenheit führen die Behörden Evakuierungen durch, sperren Straßen und warnen vor hoher Gefahr. Erfahren Sie mehr darüber, welche Länder und Ferienorte am stärksten betroffen sind, wo derzeit Evakuierungen stattfinden und was Touristen vor ihrer Reise beachten sollten

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Anfang Juli brachte den Ländern Südeuropas nicht nur eine Rekordhitze, sondern auch eine der größten Waldbrandwellen dieses Sommers. Fast zeitgleich brachen in Griechenland, Spanien, Portugal und Frankreich Brände aus, die sowohl Naturgebiete als auch Gebiete in der Nähe beliebter Touristenziele erfassten.


In einer Reihe von Regionen haben die Behörden bereits Tausende Menschen evakuiert; zur Bekämpfung der Brände werden Hunderte von Einsatzfahrzeugen, Luftfahrzeuge sowie internationale Hilfe eingesetzt. Meteorologen warnen, dass aufgrund extrem hoher Temperaturen, starker Winde und niedriger Luftfeuchtigkeit das Risiko neuer Brände weiterhin kritisch hoch ist.


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Welche Länder sind am stärksten von den Waldbränden betroffen?


Eine gewaltige Welle von Waldbränden hat gleich mehrere Länder Südeuropas erfasst. Am schwierigsten ist die Lage in Griechenland, Frankreich, Portugal und Spanien, wo sich das Feuer aufgrund von Hitze, starkem Wind und anhaltender Dürre rasch in der Nähe von Ortschaften und beliebten Tourismusgebieten ausbreitet. In vielen Regionen haben die Behörden Evakuierungen angeordnet, die Luftwaffe und Tausende von Rettungskräften eingesetzt, und die Europäische Union hat den Mechanismus für internationale Hilfe aktiviert.


Nach Angaben der Europäischen Kommission haben Frankreich und Portugal bereits über den EU-Katastrophenschutzmechanismus um Hilfe gebeten. Zur Bekämpfung der Brände wurden Flugzeuge von rescEU sowie Feuerwehrkräfte aus anderen Staaten entsandt. Insgesamt hat die EU in diesem Sommer vorsorglich 777 Feuerwehrleute aus 14 Ländern stationiert und 22 Spezialflugzeuge sowie 5 Hubschrauber für die Bekämpfung großflächiger Brände bereitgestellt.


Die Brände haben bereits fast 20.000 Hektar Fläche in vier Ländern erfasst. Die größten Brandherde wurden in folgenden Ländern verzeichnet:

- Griechenland – Brände in der Nähe von Thessaloniki und westlich von Athen, Evakuierung von Ortschaften und Einrichtungen, Warnung vor giftigem Rauch.

- Frankreich – Ein Großbrand in den östlichen Pyrenäen hat rund 5.000 Hektar zerstört, mehr als 10.000 Menschen wurden evakuiert.

- Portugal – In der Region Vuzela sind etwa 13.000 Hektar Wald und Buschland abgebrannt.

- Spanien – Ein Großbrand an der Costa Brava hat mehr als 2.200 Hektar erfasst, und die Rettungskräfte warnen vor der Gefahr eines erneuten Ausbruchs aufgrund hoher Temperaturen.


Die Waldbrandsaison hat in diesem Jahr besonders früh begonnen. Nach Angaben des Europäischen Waldbrand-Informationssystems (EFFIS) wurden seit Anfang 2026 in den EU-Ländern bereits 962 Großbrände registriert, die mehr als 118.700 Hektar Fläche zerstört haben. Zwar ist die Fläche der verbrannten Gebiete bislang geringer als im Rekordjahr 2025, doch die Anzahl der Brände liegt mehr als doppelt so hoch wie im langjährigen Durchschnitt.


Griechenland: Evakuierungen in der Nähe von Thessaloniki und Athen


In Griechenland hat sich die Lage durch Dutzende gleichzeitiger Brände und starken Wind verschärft, der das Feuer rasch auf neue Gebiete ausbreitete. Nach Angaben der örtlichen Feuerwehren wurden im Land innerhalb nur eines Tages etwa 60 Waldbrände registriert, wobei die gefährlichsten Brandherde im Norden des Landes und in der Nähe großer Städte auftraten.


Einer der größten Brandherde brach in der Nähe von Thessaloniki aus – der zweitgrößten Stadt Griechenlands und einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt für Touristen, die den Norden des Landes bereisen. Das Feuer breitete sich in landwirtschaftlichen und bewaldeten Gebieten aus, und dichter Rauch hüllte die Umgebung ein. Aufgrund der Gefahr evakuierten die Behörden Menschen aus mehreren Gebieten, darunter Anwohner und Patienten von Einrichtungen, die sich in der Nähe des Brandgebiets befanden.


Ein weiterer gefährlicher Bereich sind die Gebiete westlich von Athen, wo sich das Feuer in Kiefernwäldern ausbreitete. Solche Brände sind besonders schwer zu löschen, da Nadelbäume schnell Feuer fangen und starker Wind die Flammen innerhalb weniger Minuten über Straßen oder natürliche Barrieren hinwegtreiben kann. Genau aus diesem Grund setzen die lokalen Behörden intensiv Warnmeldungen ein und fordern die Menschen auf, Evakuierungsanordnungen nicht zu ignorieren.


Für Touristen besteht das größte Risiko in Griechenland derzeit nicht nur durch das Feuer selbst, sondern auch durch Rauch, Straßensperrungen und mögliche Verkehrsverzögerungen. Selbst wenn sich ein Ferienort oder ein Hotel nicht direkt im Brandgebiet befindet, kann sich die Lage aufgrund der Windrichtung schnell ändern. Besonders vorsichtig sollten diejenigen sein, die mit dem Auto unterwegs sind, Routen durch Waldgebiete planen oder in kleinen Ortschaften in der Nähe von Naturgebieten Halt machen.


Touristen in Griechenland sollten:

- Regelmäßig die Meldungen des griechischen Zivilschutzes und der lokalen Behörden überprüfen

- Bei hoher Brandgefahr nicht in Berg-, Wald- oder dünn besiedelte Gebiete zu fahren

- Dokumente, Medikamente, ein aufgeladenes Handy und Wasser griffbereit zu haben

- Sich im Hotel im Voraus zu erkundigen, wo sich die nächsten Fluchtwege befinden

- Nicht zu versuchen, selbstständig durch verrauchte oder gesperrte Straßenabschnitte zu fahren


Derzeit sind die meisten Tourismusgebiete in Griechenland noch geöffnet, die Situation hängt jedoch von der jeweiligen Region ab. Vor der Reise sollten Sie nicht nur die allgemeinen Nachrichten über das Land verfolgen, sondern auch die lokalen Meldungen speziell für die Insel, die Stadt oder den Ferienort, in den Sie reisen möchten.


Frankreich, Spanien und Portugal: Wo die Lage weiterhin am schwierigsten ist


Neben Griechenland wüten große Waldbrände auch in drei weiteren beliebten Reiselandern – Frankreich, Spanien und Portugal. In vielen Gebieten werden Anwohner und Touristen evakuiert, Straßen gesperrt und internationale Hilfe zur Brandbekämpfung angefordert.


Frankreich. Am schwierigsten ist die Lage im Département Pyrénées-Orientales nahe der Grenze zu Spanien. Durch starken Wind breitete sich das Feuer rasch auf etwa 4.600 bis 5.000 Hektar aus, und die Behörden evakuierten mehr als 10.000 Menschen aus rund zwei Dutzend Ortschaften. Über 700 Feuerwehrleute, Löschflugzeuge und Hilfe aus anderen EU-Ländern wurden zur Brandbekämpfung eingesetzt. Aufgrund des Feuers musste sogar der Zuschauerzugang zu einer Etappe der Tour de France eingeschränkt werden.


Spanien. Am stärksten betroffen sind Katalonien und die Provinz Castellón. An der Costa Brava zerstörte das Feuer mehr als 2.200 Hektar, und im Gebiet des Naturparks Sierra de Espadan wurden etwa 500 Menschen evakuiert. Aufgrund der Hitze, die stellenweise 40 °C übersteigt, warnen die Rettungskräfte vor einem hohen Risiko für neue Brandherde.


Portugal. Der größte Brand ist in der Region Vouzela ausgebrochen, wo das Feuer bereits rund 13.000 Hektar Wald und Buschland erfasst hat. Zur Bekämpfung der Naturkatastrophe hat das Land die Europäische Union um Hilfe gebeten, die im Rahmen des rescEU-Mechanismus zusätzliche Luftfahrzeuge entsandt hat.


Nach den Vorhersagen der Meteorologen werden die Temperaturen in den kommenden Tagen in vielen Regionen Frankreichs, Spaniens und Portugals erneut auf fast 40 °C steigen, wobei starker Wind und niedrige Luftfeuchtigkeit das Entstehen neuer Brände begünstigen könnten. Aus diesem Grund wird Touristen empfohlen, die Meldungen der lokalen Behörden zu verfolgen und auf mögliche Routenänderungen oder vorübergehende Einschränkungen vorbereitet zu sein.


Ist es derzeit sicher, nach Südeuropa zu reisen?


Trotz der großflächigen Waldbrände gibt es keine allgemeinen Einreisebeschränkungen für Griechenland, Frankreich, Spanien oder Portugal. Die meisten Flughäfen, Ferienorte und die touristische Infrastruktur funktionieren weiterhin wie gewohnt. Allerdings kann sich die Lage in einzelnen Regionen aufgrund starker Winde und neuer Brandherde buchstäblich innerhalb weniger Stunden ändern.


Touristen wird vor Reiseantritt empfohlen:

- Offizielle Mitteilungen der lokalen Behörden und des Zivilschutzes zu überprüfen

- Informationen der Fluggesellschaft, des Reiseveranstalters oder des Hotels zu möglichen Änderungen zu verfolgen

- Reisen in Gebiete zu vermeiden, in denen Brände wüten oder eine Evakuierung angeordnet wurde

- Auf vorübergehende Straßensperrungen, Verkehrsverzögerungen oder eine Verschlechterung der Luftqualität durch Rauch vorbereitet zu sein


Besondere Aufmerksamkeit sollte der Wettervorhersage gewidmet werden. Nach Angaben von Meteorologen können die Temperaturen in den nächsten Tagen in einzelnen Regionen Spaniens, Portugals und Südfrankreichs erneut 40 °C erreichen, und starker Wind erhöht das Risiko einer raschen Ausbreitung der Brände erheblich. Aus diesem Grund können sogar Regionen, in denen derzeit Ruhe herrscht, in eine Zone erhöhter Gefahr geraten.


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Zur Erinnerung! Kroatien verschärft den Kampf gegen betrunkene Touristen und führt neue Beschränkungen in beliebten Urlaubsorten ein. Split ist die erste Stadt des Landes, in der in diesem Sommer strenge Regeln für den Verkauf von Alkohol in Kraft treten werden. Lesen Sie mehr über die neuen Verbote, hohe Geldstrafen für Touristen und die Änderung der Tourismusstrategie Kroatiens.




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Wir überwachen die Richtigkeit und Relevanz unserer Informationen. Sollten Sie also Fehler oder Unstimmigkeiten feststellen, wenden Sie sich bitte an unsere Hotline.

Häufig

gestellte Fragen

Welche Länder sind am stärksten von Waldbränden betroffen?

Anfang Juli ist die Lage in Griechenland, Frankreich, Spanien und Portugal am schwierigsten. In diesen Ländern wurden großflächige Brandherde registriert, die Bevölkerung und Touristen werden evakuiert, und zur Bekämpfung der Brände werden Luftfahrzeuge sowie internationale Hilfe eingesetzt.

Wurden Reisen nach Griechenland, Spanien, Frankreich und Portugal abgesagt?

Wie kann ich herausfinden, ob die Region, in die ich reisen möchte, sicher ist?

Was ist zu tun, wenn während des Urlaubs eine Evakuierung angeordnet wird?

Warum gibt es in diesem Jahr in Südeuropa so viele Waldbrände?

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